Wellnesstag am 11. März 2006

Der zweite vom GSNRW organisierte Wellnesstag war auch schnell ausgebucht.

16 Damen, davon sieben vom GTSV Essen, wurden im hellen Gymnastikraum der Zeche Helene in Essen-Altenessen von der Kursleiterin Susanne Groß freundlich begrüßt. Erst mal gab es eine Besichtigungstour durch das ganze Haus.

Wegen dem ungemütlichen Wetter ist Walking ausgefallen, denn das Motto war: Wir sollen uns alle wohlfühlen. Nach der Rückenmassage mit Bällen in verschiedenen Größen und Stärken gab es Bodengymnastik. Dabei wurden vorwiegend die Problemzonen Bauch und Rücken berücksichtigt.

Dann ließen wir uns das Mittagessen gut schmecken und blieben noch eine Weile gemütlich zusammen. Dabei unterhielten wir uns auch mit den Teilnehmerinnen aus Bielefeld und Düsseldorf.

Gestärkt und erholt ging es zurück zum Gymnastikraum. Wir lernten An- und Entspannen der verschiedenen Muskelgruppen, übten die fünf Übungen bei Qi Gong, ließen uns bei der Körpermassage richtig fallen und genossen die Gesichtsmassage.

Mit viel Einfühlsamkeit hat Susanne Groß mit Hilfe von zwei Dolmetscherinnen ihre Erklärungen vorgebracht und die Fragen beantwortet.

Erda Eybe

Jahresversammlung mit Wahl im Haus des Sports

Helma Finke eröffnete die Versammlung mit der Mitteilung, dass sie nicht mehr für das Amt der Tennisabteilungsleiterin kandidieren werde. Sie hat 14 Jahre die Tennisabteilung geführt und möchte das Amt abgeben. Andrea Huckemeier übernahm nach der Kaffeezeit die Wahlleitung. Es gab viele Kandidaten-Vorschläge. Alle lehnten aus verschiedenen Gründen ab. Nach der ersten Pause wurde genauer über die Aufgaben der Abteilungsleitung informiert. Trotzdem brachte der zweite Wahlgang auch kein Ergebnis. Erst nach dem dritten Wahlgang erklärte sich Klaus-Peter Roßner bereit, das Amt zu übernehmen unter der Bedienung, dass die zukünftigen Beisitzer mehr Aufgaben übernehmen sollen. Anschließend wurde er zum Tennisabteilungsleiter einstimmig gewählt.

Ergebnis der Wahlen:    
1. Tennisabteilungsleiter: Klaus-Peter Roßner  (ng = neu gewählt)
2. Tennisabteilungsleiter: Markus Nowhöfer   (wg = wiedergewählt)
1. Kassiererin: Stefanie Müller   (wg)
2. Kassiererin: Antje Roßner (ng)
Telefonvermittlerin: Helma Finke (ng)
Organisator: Thomas Eller (ng)
Berichterstatter: Marcel Wichmann (ng)
Betreuer: Marcel Wichmann (wg)
Markenorganisatorin: Antje Roßner (ng)
Markenorganisatorin: Andrea Zelle (ng)

Bericht über Neujahrsmarathon in Schlieren bei Zürich/Schweiz

Zuerst war ich mit meiner Familie vom 27.12.2005 bis 01.01.2006 im Schwarzwald und es war sehr herrlich und schön. Es hat viel geschneit und es gab schönes Wetter. Nur am Silvester hat es geregnet und warm, sonst war immer minus 8 Grad kalt. Wir haben Rodeln, Schneemann, Bergwanderung mit Tiefschnee und zum ersten Mal Skilanglauf gemacht und es hat gut geklappt. Aber da bekam ich etwas Muskelkater und ausgerechnet 1 Tag vor Neujahrsmarathon, weil ich 1 Std. allein mit Langlaufski statt Laufen schnell gelaufen bin. Auch bei Bergwanderung von 900 auf 1400m war wegen Tiefschnee etwas anstrengend. Leider habe ich mich vor Marathonwettkampf nicht richtig erholt. Egal, hauptsachlich hatten Kids Spaß. Eigentlich wollten meine Frau und 2 Kids Neujahrsmarathon mitschauen, aber sie haben sich für schönes Angebot von unserer Pension entschieden: Silvestermenü: Lachsterrine mit Salat und Brot, Käsebrett und Rehmedaillon mit Spätzle, Steinpilzrahmsoße, Preiselbeeren und Wirsingbällchen. Eigentlich wollte ich sie auch, aber ich durfte nicht wegen Marathon und aß leider nur Spaghetti.

Schade und es war kein schönes Gefühl, dass ich allein am Neujahr war. Trotzdem war es einmalig, anders und es hat sich gelohnt. Oder nicht? Ich hatte großes Pech. Eigentlich könnte ich hörende Jahresweltbestzeiten 2006 schaffen. Mist, durch ca. 4 min. Verlaufen und 2x bösen Stürzen wurde ich Dritter, sonst eigentlich 100% sicher Erster, auch wenn ich letzte 3 Wochen 1 Woche krank war, nicht richtig trainiert und mich auch nicht richtig erholt habe. Trotzdem hatte ich gut wie in Berlin (auch Chaos, trotzdem lief ich meine neue Bestleistung: 2:47:24 Std.) geschafft.
Ergebnis: 3. Gesamtplatz und auch bei M40: 3:09: 54 Std., eigentlich ca. 3 Std.!!!

Ich fuhr am Silvester um 20:30 Uhr per Auto (73 km) los und bin um 22 Uhr in Schlieren gut angekommen. In unserem Urlaubsdorf war minus 2 Grad und regnete viel. In Schlieren nicht und plus 2 Grad ok, aber danach gab es teilweise starke Nebel, Eisregen und war stockdunkel. Außerdem mussten LäuferInnen auf ca. 70% schneematschige Naturwege und mit Stirnlampe laufen. Es gab auch viele leichte Steigungen und 3 Runden x 3 kurze starke Steigungen.
Als ich Startnummer abholte, da bekam ich schönes Geschenk (3 kleine Cornflakes und Funktionelles Nike Langarm-Shirt mit Neujahrsmarathon-Logo mit „Handschuh“ im Wert ca. 60 €, obwohl ich nur 40,30 € Startgebühr zahlte) und kostenlose Chipverleih. Toll und es gab kleine Shop, Info, usw.

<Beim Neujahrsstart um 00:00 Uhr
gab es wenige und andere Feuerwerk
als in Deutschland.
Auch bei Heimfahrt sah ich kaum Reste
 
von Feuerwerkskörpern auf der Straße.

Wir liefen ohne Startzeitmatte los, aber bei Zwischenläufen und am Ziel ja. Eigentlich beträgt Abstand für Zeitmatte alle 5 km oder 10 km, aber bei Neujahrsmarathon nicht, sondern alle 7,1 km bzw. 7,9 km!
Warum mal anders und hauptsächlich viele Zeitmatten, aber ich habe dadurch meine Laufkontrolle für Zeitabstand verloren.

Außerdem bekam ich nur 3 km- und 5 km-Posten wegen Dunkelheit und Nebel mit, obwohl Posten bei 1 km, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 20, 21,1, 25, 30, 35, 40, 41, 42 und am Ziel gab. Leider reichte Stirnlampe nicht aus und ich musste sogar vorsichtig laufen und teilweise zu Fuß erledigen, weil es scharfe Kurve (ca. 340° Winkel mit Schneematsch) nach starke kurze Bergab gab.

Marathoni (Enrico aus Italien) und ich führten bis 12 km spannende Zweikampf um 1. bzw. 2. Platz, haben uns 5x gegenseitig überholt und hatten große Vorsprung auf 3. und 4. Platz gebaut, deshalb wunderte ich mich, dass andere Läufer (für 12km-Lauf, habe ich erst später gemerkt) auf einmal uns überholte. Darum mussten wir diese Läufer nah mithalten, weil wir auch Erster wegen Jahresweltbestzeiten 2006 werden wollten. Dann lief er gerade zum Ziel (es gibt noch 2 andere Wettkämpfen: 12 km und 4,2195 km) und wir folgten ihn und Ordner (es gab leider wenige und unerfahrene Ordner) haben uns nicht gestoppt. Erst im Ziel merkten wir, dass es nicht stimmt. Wir waren in falsche Richtung gelaufen, mussten in die richtige Richtung zurücklaufen und sind bestimmt ca. 1 km (ca. 4 min.) verlaufen, dann liefen wir weiter gut und überholten einige Marathonis. Bei ca. 20 km baute ich Vorsprung auf Enrico und lief allein und fast ohne Zuschauer bis zum Ziel. In dieser Zeit dachte ich, dass ich Erster bin, weil ich keine vordere Marathoni sah. Außerdem hatte ich immer Gedanken und gehofft, ob ich noch richtige Strecke lief. Weil …

– ich seit letzten 20 km lang ganz allein außer Ordner und Helfer war.
– ich ab 5 km keine Kontrolle mehr hatte, ob ich noch 4 min/km lief?
– ich nicht weiß, auf welche km ich im Moment bin? Sondern ungefähr,
aber ich habe mich falsch geschätzt, dass ich ca. 3 Std. am Ziel sein könnte. Erst 10 min. später lief ich unsicher und endlich am Ziel und nach kurzer Freude war ich enttäuscht, als ich erfuhr, dass ich Dritter satt Erster war. Dritter war auch schöner Erfolg, aber ich habe lange an Erster geglaubt. Ich habe OK-Präsident
(Ich kenne ihn durch Email gut und er ist nett und jung) über mein Verlaufen über 4 min. erzählt. Er wusste schon und konnte aber nicht nichts machen. Als Enrico am Ziel kam, da protestierte er stark an Präsident. Leider war es auch erfolglos.
Er war sauer und war bei der Siegerehrung nicht dabei, weil er als Vierter bei Gesamtswertung nichts bekam. Armer Italiener!

< „Der Dritte Jörg Rosenbaum:
einer der schnellsten Gehörlosen weltweit“
schrieb OK-Präsident Roger Kaufmann,
siehe Bilder des Marathons (3. Foto von unten)
unter www.neujahrsmarathon.ch

Nach dem Ziel bekam ich Suppe, Banane und Riegel und wollte noch 15 min. auslaufen, aber ich musste sie wegen schmerzhafter Hüfte verzichten. Nach Duschen bzw. Massage habe ich erst bei Ergebnis erfahren, dass ich vor meine Verlaufen bei 12 km ca. 1 min. Vorsprung auf beide Schweizer (von 3. bzw. 4. Platz auf 1. bzw. 2. Platz) und nach meinem Verlaufen ca. 3 min. Rückstand auf beiden. Danach war ich immer schneller als beiden, da ich bei Ergebnisliste mit Abstandszeiten festgestellt habe. Leider bin ich bei ca. 32 km wegen Glätte auf meine Hüfte gestürzt und konnte nur etwas langsamer weiterlaufen (es war nicht so schlimm), trotzdem konnte ich noch gleiches Tempo wie 2. Platz in die vorletzte Etappe laufen. Aber nach meinem 2. Sturz bei ca. 36 km in die letzte Etappe konnte ich mit Schmerzen und langsam laufen. Diese Zeit habe ich auch gehofft, dass keiner und auch Enrico mich überholten. Leider Irrtum, da 2 Schweizer schon längst ganz vorne waren. Wenn ich nicht verlaufen wäre, dann hätte ich weiter Vorsprung auf beide Schweizer und Enrico gebaut und bekäme vielleicht keine böse Sturz oder nur 1 Sturz. So hätte ich mit ca. 3 Std. Erster werden, mist.
Zum Schluss war ich nass wegen Eisregen und 2 Stürzen auf Schneematsch.
Ich denke jetzt immer noch an Missgeschick und an Presse in Schweiz oder Info bei Homepage, dass Deaf hörende Jahresweltbestzeiten 2006 überraschend geschafft hätte. 

Ich bekam schöne Ehrung für 3. Platz bei M40
(4 verschiedene große Cornflakes und
gute Laufhose von Nike mit Neujahrsmarathon-Logo
als Trost für mein Verlaufen durch Fehler von Ordnern).
Es gab keine Ehrung für 3. Gesamtplatz, sondern
nur 1. Gesamtsieger als Jahresweltbestzeiten 2006:
gute Laufschuhe von Nike  

Es gab interessante Gesamtplatzierung > Von erste bis sechste belegte M40-Läufer, mist. Ich dachte nach meinem 3. Gesamtplatz, dass ich erster oder zweiter bei M40 würde.

Vorher habe ich immer Pech für bessere Platzierung bei M35. Bei M40 hätte ich bessere Platzierung bekommen. Und nun umgekehrt, bei M35 hätte ich Erster werden, schade.
Nach Siegerehrung war ich erst 7 Uhr wieder bei der Familie in Bernau im Schwarzwald. Nach kurzer Unterhaltung mit meiner Frau schlief ich nicht gut und kurz ein. Nach 10 Uhr Frühstück und Einpacken fuhren wir nach Hause. Es war schön, aber trotzdem mache ich nicht noch einmal Silvesterfeier ohne meine Familie.

Am 02.02.2006 geschrieben von marathoni66

Ps. Sorry, dass ich wieder viel geschrieben habe. Wenn ich mich nicht verlaufe, dann hätte ich nur kurzen Bericht mit besonders Merkmal (Deutsche Deaf schaffte sensationell hörende Jahresweltbestzeiten 2006) geschrieben.

Hörende Marathoni (Chuck Engle) hat 8 Stunden nach Neujahrsmarathon (Jahresweltrekord 2006: 3:03:33 Std. von Georg Schönbächler aus Schweiz) in Texas/USA mit 2:52:44 Std. geknackt. Und erst am 05.01.2006 (5 Tagen nach Neujahrsmarathon) hat hörende Marathoni (Satayin Haile) in Tiberias/Israel alte M40-Jahresweltrekord 2006 mit 2:16:59 Std. geknackt.

Die Jugendversammlung fand am 15.01.2006 in der Restaurant „Match“ in der Tennishalle in Essen-Bergeborbeck statt.

Es wurde unser Jugend-Vorstand wieder gewählt. Siehe Ergebnis:  

1.Jugendleiter Markus Nowhöfer wieder gewählt
2.Jugendleiter Marcel Wichmann wieder gewählt
1.JD-Kassiererin Melanie Nowhöfer wieder gewählt
2.JD-Kassiererin Nazia Leger wieder gewählt
Beisitzer noch offen  

Jugend-Team braucht ein Beisitzer/in. Wer möchtet Interesse?

Bitte melde an 1.Jugendleiter Markus Nowhöfer unter Email: gtsvejd@aol.com !

Für weitere Fragen stehe ich Euch/Dir/Ihnen gerne zur Verfügung.

TEXT: Nowhöfer