Ausflug der Gymnastikabteilung am 1. Mai 2007

Diesmal wurde das Neandertal, das auf dem Gebiet der Städte Erkrath und Mettmann liegt, ausgewählt, also gar nicht so weit entfernt. Trotzdem kannten viele diese Gegend nicht. Einige dachten sogar, sie liegt in Holland….

Beim „Probewandern“ musste ich feststellen, dass für die Einkehr nur ein kleines über 100 Jahre altes Lokal am Wanderweg liegt. Um Zeit zu sparen, wurde aus der Speisekarte nur fünf Gerichte ausgewählt. Die Bestellungen der Angemeldeten wurden eingesammelt und diese mit Angaben der Teilnehmerzahl eine Woche vorher an das Lokal gefaxt. So war dann alles organisiert.

Nun kam der „große“ Tag. 34 Damen fanden sich bei bester Laune um 8 Uhr am Essener Hauptbahnhof ein. Niemand hatte einen Regenschirm dabei, weil es wochenlang nicht geregnet hat. Mit der RE ging es nach Erkrath-Hochdahl. Von dort wanderten wir bei schönem Wetter, strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen durch das Neandertal. Am Rande des Weges konnte man künstlerische, technische und historische Objekte entdecken. Der Rundweg um das Wildgehege war besonders steil. Dort leben Tarpane, Wisente und Auerochsen. Diese Tiere waren in der Steinzeit hier heimisch.

Nach dem Marsch vorwiegend an der Düssel entlang kamen wir nun zum Lokal „Im kühlen Grund“. An der Tür war das Schild „Geschlossene Gesellschaft“ angebracht. Wir hatten den Gastraum ganz für uns. Da das Essen vorbestellt war, wurden wir flott bedient. Es schmeckte allen und der große Durst wurde gelöscht. Die Abt.-Leiterin Petra Besener hielt eine kleine Rede und konnte feststellen, dass alle von der schönen Gegend beeindruckt waren und ihnen der Ausflug gefällt.

Dann ging es weiter zum historischen Dorf Gruiten. Dort bewunderten wir die gut erhaltenen Fachwerkhäuser. Natürlich gab es während der ganzen Wanderung „Geschichtsunterricht“. Drei Damen wurden mit Vogelkot bekleckert. Was für eine „Ehre“!

Nun wurden unsere Beine (aber nicht unsere Hände) müde und wir strebten zur S-Bahn-station Gruiten. Für eine Kaffeepause war es schon spät und so ging es zurück nach Essen. Ein Teil der Teilnehmerinnen wählte den Weg über Düsseldorf und der andere Teil nahm die Bahn, die über Wuppertal-Vohwinkel fuhr. Aber alle sind gut nach Hause gekommen, müde und mit schönen Erinnerungen. Sie haben dazu eine Gegend der näheren Heimat kennen gelernt.

 Erda Eybe