Wanderung am 1. Dezember 2013

Normalerweise ist jeden 2. Sonntag im Monat GTSV-Wandertag. Aber diesmal musste er wegen einer Feier vorverlegt werden.
Wanderführerin Erda empfing an der Haltestelle „Alte-Landstraße“ die gutgelaunte Wandergruppe. Die vier Frauen und fünf Männer gingen gleich links in das Karnaper Wäldchen rein. Dort wurde die Halde umrundet. Nach einer Stunde überquerten wir die Karnaper Straße und wanderten in Richtung Nordsternpark an der Alten Emscher vorbei. Im Nordsternpark führte der Weg an der Emscher entlang zum Amphitheater und zur Doppelbogenbrücke. Teile der Brücke sind verhüllt, als wäre der Künstler Christo am Werk gewesen. Der Grund war schlicht die Sanierung der Brücke.

Jetzt schien die Sonne und es gab frühlingshafte Temperaturen. Man sah sogar schwellende Knospen. Dazu kroch uns die Müdigkeit in die Glieder.
Der kräftige Herkules auf der Zeche Nordstern, der neuerdings den Spitznamen „Horst“ erhielt, war von jetzt ab ständig im Blick.

Wir wanderten an den Schrebergärten und am Golfplatz vorbei zum Schloss Horst. Das Schloss ist einer der ältesten und wichtigsten Renaissancebauten in Westfalen. Daneben ist die Vorburg, die nach langer Zeit der Sanierung und Umbauens vor kurzem eröffnet wurde. Dort befinden sich jetzt eine historische Druckerei, die Stadtbibliothek und der Bürgercenter.

Dann ging es über den Marktplatz und an der St. Hippolytuskirche vorbei zum Restaurant „San Marco“. Wir gerieten in eine große Menschenmenge, denn es war in dem Stadtteil verkaufsoffener Sonntag. Deshalb auch war die Bedienung im Restaurant überfordert und brachte uns zuerst die Hauptspeise und zuletzt den Salat. Aber es hat uns allen gut geschmeckt und der original italienische Espresso entschädigte uns für den kleinen Ärger.

Nach dem Essen bummelten wir zur Haltestelle Buerer Straße. Dort wartete die U11 schon auf uns. .Unterwegs zeigte uns Erda noch andere Sehenswürdigkeiten, bis sie an ihrer Haltestelle aussteigen musste.
Wir freuen jetzt schon auf die nächste Wanderung.

E.E.