Wanderung am 11. Januar 2015

Im neuen Jahr trafen wir uns wie immer am Hbf. um 9:00 Uhr, wir freuten uns, da 3 neue Wander/in in unserem Kreis kamen. Also fuhren wir mit Bahn nach Bottrop, von dort gingen wir durch Wanderwegen, ohne Hauptstraßen. In Bernepark gab es viele zu berichten und besichtigen, besonders bewundert uns über die Fünf Abwasserrohre im Bottroper Bernepark: Wer will, kann hier übernachten. Matratze und Betthupferl sind vorhanden im ersten Röhrenhotel Deutschlands. Gemütlich ist es auch.
7772 ist der Code für Rohr 2. Ich tippe die Zahlen in die Tastatur, die eierfarbene Holztür zum Abwasserrohr schwingt mit einem lauten Knarren auf. Hier werde ich mit meinem Freund die Nacht verbringen. Eine Betonröhre. Drei Meter lang, 2,40 Meter im Durchmesser, 11,5 Tonnen schwer. Der österreichische Künstler Andreas Strauss hat im Bottroper Bernepark einen Ort für Alltagsflüchtlinge geschaffen: “Wer seine Ruhe haben will, kann ins Rohr gehen.“
Bernepark war früher eine Kläranlage und jetzt nicht mehr, umgewandelt als Erholungsgebiet
Ein Industriedenkmal der besonderen Art: Fast vierzig Jahren beenden im Bernepark Abwässer geklärt, dann wurde die Anlage mit den beiden kreisrunden Becken und dem Maschinenhaus stillgelegt und geriet fast in Vergessenheit beschloss. Ein Treffpunkt für die Nachbarschaft ebenso wie ein touristische Anziehungskraft.
Der Weg führte uns neben Fluss Emscher und Berne, weiter über Rhein-Herne-Kanal, Haus-Horl-Str., Sulterkamp, Hafenstr., Krablerstr., Gladbecker Str. zum Gasthaus Bückmanns Mühle. Es war eine schöne Wege, ruhige Umgebung. Alle waren zufrieden, auch mit dem Wetter, nicht so kalt und etwas Nieselregen. Nach 14:00 Uhr fuhren wir wieder zurück zum Hbf. mit U11.
Die Wanderstrecke beträgt 8-9 km in 2,5 Std.
Gut Fuß Paul